Kulinarik



Essen wie Gott in Frankreich – diese fünf Worte machen die kulinarische Vormachtstellung Frankreichs in der Welt deutlich. Paris ist ein wahres Paradies für Gourmetfreunde, hier versorgen unzählige Restaurants, Bistros, Brasserien, Cafés, Bäckereien und Delikatessenläden die Einwohner der Stadt und die Besucher mit herrlichen Köstlichkeiten.

Neben der klassischen französischen Küche sind im multikulturellen Paris auch beinahe alle Küchen der Welt vertreten: Restaurants afrikanischer, asiatischer, amerikanischer und europäischer Länder sind im gesamten Stadtgebiet zu finden. Paris Spitzenrestaurants sind Zentren der „Nouvelle Cuisine“, die in den 1970er Jahren von Paris aus ihren Siegeszug in die ganze Welt antrat. Die Gastrokritiker Gault, Millaut und Gayot prägten den Begriff, der für kreativ gestaltete, leichte Gerichte mit Schwerpunkt auf den Eigengeschmack des Nahrungsmittels, steht.

Französische Spezialitäten
Viele Köstlichkeiten der französischen Küche haben auch in den heimischen Küchen Einzug gehalten. Besonders beliebt sind die Backwaren Baguette und Croissant, die Käsesorten Brie und Camembert oder die französischen Weine aus Burgund und Bordeaux. Auch die Nationalgerichte sind in Mitteleuropa bestens bekannt: Bei den Vorspeisen wird klassisch „Bouillabaisse“, also Fischsuppe, „L’escargots“ (Weinbergschnecken) oder „Pâté de foie gras“ (Gänseleberpastete) serviert. Zum Hauptgang stehen „Coq au Vin“ (in Wein geschmorter Hahn) und „Boeuf bourguignon“ (Rindfleisch in Rotweinsauce) auf der Menükarte. Der Nachtisch besteht aus einem süßen Dessert und/oder einer abwechslungsreichen Käseplatte.

Restaurants, Bistros und Brasserien
Angeblich entstand in Paris das erste Restaurant der Welt und unzählige folgten. Neben wahren Gourmettempeln sorgen französische und internationale Restaurants für ein überwältigendes Angebot. Die Wahl des Lokals sollte mit Blick auf das Portemonnaie getroffen werden, denn ein abendlicher Restaurantbesuch ist in der Regel ein teures Vergnügen. Zwar gibt es Lokale, die Menüs um etwa 15 Euro anbieten, wer seinen Gaumen aber richtig verwöhnen möchte, muss schon tiefer in die Tasche greifen. Während bessere Restaurants ab 30 Euro für ein Drei-Gänge-Menü verlangen, wird ein ähnlicher Betrag in Sternerestaurants allein für die Vorspeise in Rechnung gestellt. Bei Weitem preiswerter sind die Brasserien der Stadt. Einst eigenständige Brauereien mit Speiseangebot sind Brasserien heute einfache Lokale, die bis zu später Stunde deftige und günstige, aber durchaus leckere Gerichte servieren. Typisch französisch sind die Bistros, die meist keine Speisekarte haben, sondern die wechselnden Gerichte auf einer Wandtafel anpreisen. Die kleinen Lokale sind in preiswerter oder exklusiver Variante in ganz Paris zu finden.






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