Promenade plantée (Pflanzen-Promenade)



Die Promenade plantée bietet die Möglichkeit, im Grünen den Weg von der Bastille bis zum Waldgebiet Bois de Vincennes am Stadtrand zurückzulegen. Der Anfang des Weges lässt sich am einfachsten über die Metro-Station Bastille erreichen.

Die Promenade plantée in ihrer heutigen Form wurde 1994 eröffnet und verläuft teilweise auf einem alten Eisenbahn-Viadukt. Die ehemalige Bahnstrecke wurde nach der Errichtung der Vorortbahn RER stillgelegt, deren Züge teilweise unterirdisch die vormalige Verbindung übernommen haben.

Eine Treppe an der Avenue Daumesnil nahe der Opéra Bastille führt auf die Promenade plantée. Hierbei handelt es sich um eine einzigartige Möglichkeit, den Weg von der Bastille bis an den Stadtrand abseits des Straßenlärms zurückzulegen. Der Weg ist knapp fünf Kilometer lang und wird auf einem Großteil der Stecke von dichtem Baumbewuchs begleitet. Die Bäume bilden teilweise ein Dach über den Köpfen der Benutzer, so dass diese auch bei Regen weitgehend trocken bleiben. Ein kleiner Teil des Weges verläuft in einem Tunnel.

In die Promenade plantée integriert ist der Viaduct d'Arts (Kunst-Viadukt). Hierbei handelt es sich um den Teil einer stillgelegten und durch eine teilweise unterirdisch verkehrende RER-Linie ersetzten Eisenbahnverbindung, welche die Place de la Bastille mit dem Umland verband. Auf diesem Teil des Weges befinden sich unterhalb des Viaduktes überwiegend Kunstgewerbe-Geschäfte wie Raumausstatter und Möbelschreiner. An ihrem Ende erreicht die Promenade plantée den Bois de Vincennes. Der Wald befindet sich teilweise auf Pariser Stadtgebiet und zum Teil in der Nachbarstadt Vincennes und beherbergt neben zahlreichen weiteren Freizeitgelegenheiten die Pariser Trabrennbahn. Auch der Fußweg zum Schloss Vincennes führt durch den Wald.

Die Promenade plantée ist als öffentliche Straße naturgemäß jederzeit nutzbar. Sie ist Fußgängern vorbehalten und ein erholsamer Spazierweg mitten in Paris.






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