Unterwegs in Paris



Paris ist groß und die Entfernungen innerhalb des Stadtzentrums sollten nicht unterschätzt werden. So benötigt der Fußgänger vom Louvre bis zum Eiffelturm rund 45 Gehminuten, von dort zum Triumphbogen etwa 30 Minuten und weiter zum Sacré Coeur nochmals eine Stunde. Daher empfiehlt es sich, die öffentlichen Verkehrsmittel der Stadt zu nutzen. Einzelfahrscheine gelten auf Metro-, Bus- und Straßenbahnlinien im gesamten Stadtgebiet, auf RER-Linien in der Zone 1 sowie für die Seilbahn Montmartre. Mit den Zonen 1 und 2 sind das Zentrum und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgedeckt. Aus finanzieller Sicht lohnt es sich, Einzelfahrscheine im 10er-Block, den The Paris Pass oder den Paris Visite Pass zu erstehen. Mit den beiden Pässen können Sie alle öffentlichen Verkehrsmittel in Paris nutzen und erhalten zusätzlich kostenlose beziehungsweise ermäßigte Eintritte bei wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Beliebtestes Fortbewegungsmittel innerhalb Paris ist die Métro, die nach den U-Bahn-Systemen von London, Budapest und Glasgow die viertälteste Metro Europa ist. Auf rund 218 Kilometern verfügt die U-Bahn über mehr als 300 Stationen auf 16 Linien. Aufgrund der Fülle an Stopps ist es nicht verwunderlich, dass die einzelnen Stationen durchschnittlich nur 500 Meter voneinander entfernt sind.

Ergänzt wird die Metro von den Schnellbahnlinien RER. Das ausgedehnte Eisenbahnnetz umfasst fünf Linien im Großraum der Ile-de-France. Für den innerstädtischen Transfer eignet sich die RER nur bedingt, da nur wenige Haltestellen angefahren werden. Für Reisen in die Vororte, zu den Flughäfen, nach Versailles oder zum Disneyland Paris ist die RER aber die beste Wahl.

Auch das Busnetz von Paris ist mit rund 60 Verbindungen, die ins Zentrum, am Seine-Ufer entlang und in die Außenbezirke führen, bestens ausgebaut. Nachts wird das Busnetz von über 40 Nachtbuslinien ergänzt. Die „Noctilien“ sind mit dem Buchstaben N gekennzeichnet und verkehren ab Mitternacht bis etwa 05:30 Uhr morgens. Erwähnenswert ist der „Balabus“, der ausschließlich von April bis September nachmittags an Sonn- und Feiertagen verkehrt. Der Bus startet am Gare de Lyon und führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei.

Paris wird immer mehr zu einem Pflaster für Radfahrer. Neben zahlreichen Fahrstreifen punktet die Stadt auch mit einem Fahrradverleihsystem. An mehr als 1.800 Anmietstationen stehen rund 20.000 Fahrräder rund um die Uhr zur Verfügung. Tages- oder Wochentickets sind zu äußerst günstigen Preisen direkt an der Station zu erwerben, bis zu 30-minütige Fahrten sind gar kostenlos.

Zu erwähnen ist auch die Straßenbahn, die allerdings nur in den Vororten verkehrt und daher für Touristen wenig interessant ist.






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